Sonntag, 25. März 2018

Parteien zwitschern gern

Die sozialen Medien haben es in sich, nämlich viel heisse Luft. Da wird manche Sau durchs Dorf gejagt, die zwei Klicks weiter schon wieder vergessen ist. Der Nutzer bewegt sich fast ständig in einer Wolke aus eigener Meinung und je mehr er "Likes" verteilt, um so mehr wird er in seiner eigenen Meinung bestärkt. Irgendwann ist die Blase in sich geschlossen, das Weltbild fertig - und absolut subjektiv und einseitig! Na, und wie nennt man Menschen, die sich nur noch egoistisch und eindimensional verhalten und bestensfalls Smileys versenden können? Ich überlasse es Ihrer geschätzten Phantasie!

Man kann aber auch sich das Beste heraussuchen aus dem Hintergrundgeräusch der sozialen Medien und einfach einmal gegenüberstellen. Ich habe das mal mit den Twitter-Äusserungen der mittlerweile nicht mehr ganz so großen Parteien aus dem deutschen Bundestag gemacht. Nicht nur Donald Trump, sondern auch viele heimische Politiker fühlen sich bemüssigt (oder berechtigt) das Volk per Twitter anzusprechen. Sie, liebe Besucher dieser Webseite, können sich selbst ein Urteil bilden und das so objektiv, wie es in Zeiten der sozialen Medien möglich ist. Ich habe festgestellt, dass sich die "Mandatsträger" im Bundestag nicht von anderen Twitter-Nutzern unterscheiden. Auch da viel heiße Luft, aber hier eben als Politik verkauft.

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