Freitag, 23. Juni 2017

Ende oder Anfang der Drei-Monats-Frist?

Nun tritt tatsächlich bald ein, was lange angekündigt war. Die privaten TV-Sender, wie RTL, SAT1, Pro7, VOX usw., verschwinden von der Mattscheibe bzw. werden kostenpflichtig. Das gilt für Leute, die sich ein neues DVB-T2-Gerät für das hochauflösende Antennenfernsehen vor dem 31.03.2017 angeschafft haben. Die Drei-Monatsfrist läuft ab Anschaffung oder dem ersten Einschalten. Wer also heute noch ein neues Gerät kauft, darf bis Mitte September schauen.

Für viele Zuschauer tut sich nun die Frage auf, ob sich die Anschaffung bzw. das Abo der Privaten lohnt. Der Plattformbetreiber Freenet macht einige sicherlich interessante Angebote. Viele aber schauen ohnehin in der Hauptsache über Satellit. Die Privaten sind verpflichtet ihre Programme in der Standardauflösung frei empfangbar bis 2022 über SAT zu senden. Die Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF möchten aber die Standardauflösung viel früher abschalten, angeblich aus Kostengründen. Wenn das der Fall ist, z.B. bereits 2019, dann sind natürlich auch die Privaten nicht mehr in der Pflicht ihre Programme in Standardversion über den Satelliten zu schicken. Und HD kostet, dann auch über SAT. Beim Kabel wird das sogar früher der Fall sein.

Mir persönlich ist es piepegal, ob in SD oder HD gesendet wird. Es kommt auf den Inhalt an! Übrigens, wenn Sie viel über USB-Stick aufzeichnen, werden Sie schnell feststellen, dass HD-Aufnahmen dreimal soviel Speicherplatz benötigen wie SD-Aufnahmen. Da kommt mancher Stick schnell an seine Grenzen.

Montag, 12. Juni 2017

Ade Nordwestradio?

Mitte des Jahres, am 12. August, wird das “Nordwestradio” von Radio Bremen wieder zurück zum alten Namen Bremen 2 wechseln. Das bestätigte die Programmdirektion. Angeblich hat man nicht erhofften Hörerzahlen erreicht.
Bremen 2 startete am 13. April 1952 und war das etwas anspruchsvollere Programm mit kulturellen Wortbeiträgen und klassischer Musik. Am 1. November 2001 kam es zum Relaunch. Nachdem aus Radio Bremen 2  in Zusammenarbeit mit dem NDR das neue “Nordwestradio” gestartet wurde, kam es zu Hörerprotesten, die den Verlust des Kulturanteils beklagten.

Im Folgenden kommt ein Hörer aus Norden zu Wort: "Das Nordwestradio ist das beste Radioprogramm bundesweit. Nirgendwo anders gibt es eine so geniale Musikauswahl, gepaart mit niveauvoller Berichterstattung und interessanten Reportagen und Gesprächen. Ein vergleichbares Programm gibt es bundesweit nicht. Aber genau das ist wohl der Fehler. Erfolg haben nur die Sender, die den ganzen Tag die gleiche Musik und die gleichen Sprüche, mit austauschbaren, ebenfalls gleichklingenden, Moderatoren senden. Wirklich traurig, wenn es das Nordwestradio bald nicht mehr geben wird." - Dem kann ich mich nur anschliessen.

In den 60er und 70er jahren hatte Radio Bremen Hörfunk noch ein eigenes Profil. Die "Hansawelle" war das markante Aushängeschild und Bremen 2 stellte den anspruchvolleren Kulturteil dar. Zwei Radio-Vollprogramme, dazu waren die RB-Kapazitäten in der Lage und noch dazu waren beide Programme bundesweit sehr innovativ. Es fehlte im Grunde nur noch eine Welle, die die ältere Generation ansprach. Mit Bremen 3, einer fast vollständigen Übernahme von WDR 4, hat man Anfang der 80er Jahre einen entsprechenden Versuch gemacht. Dann aber wieder aufgegeben. Die Welle für die Älteren - nicht ausschliesslich eine Schlagerwelle wie NDR plus - fehlt also immer noch. Man darf abwarten, was sich Radio Bremen noch alles einfallen lassen wird in Sachen "Profilgewinnung".

Mittwoch, 7. Juni 2017

Plattformbetreiber für DAB+ in Bremen und Bremerhaven gesucht

Die Zukunft des Radios ist digital. Der Medienrat der (bre(ma hat daher in seiner Sitzung am 31. Mai 2017 die Ausschreibung von DAB+-Übertragungskapazitäten für das Land Bremen beschlossen.

Bislang sind in Bremen und Bremerhaven über DAB+ nur bundesweite Sender und die digitalen öffentlich-rechtlichen Programme (Radio Bremen/NDR) zu empfangen. Dies soll sich durch die Ausschreibung ändern. Zukünftig soll es auch private regionale Hörfunkprogramme über DAB+ speziell für das Land Bremen geben.

Der Medienrat hat entschieden, die Kapazitäten als Plattformbetrieb auszuschreiben. Das bedeutet, dass keine Lizenzen an einzelne Sender vergeben werden. Vielmehr werden Unternehmen gesucht, die ein Programmbouquet an Sendern zusammenstellen und verbreiten. Der Betreiber einer Plattform muss sicherstellen, dass der Zugang allen  Hörfunkveranstaltern oder vergleichbaren Telemedienanbietern zu angemessenen Bedingungen, chancengleich und diskriminierungsfrei gewährt wird.

Ausschreibung

Dienstag, 16. Mai 2017

Wenn der Bürger keinen Einfluß hat, ....

Meinung: ... dann regiert nur das Kapital und der Profit! - Mir ist es da lieber, wenn Rundfunk und Fernsehen (die Medien) unter der Kontrolle des Volkes senden. Die öffentlich-rechtlich organisierten Programmveranstalter stehen, fast kann man es nicht mehr erkennen, trotz allem unter der Kontrolle der Bürger und sind regierungsfern. Es sind in den Aufsichtsgremien der Sender alle "relevanten Bevölkerungsgruppen" vertreten. Es versteht sich von selbst, dass sich das Programm ganz erheblich von den Programmen der Sender unterscheidet, die ausschliesslich ihren Kapitalgebern verantwortlich sind. Bei ihnen zählt die Quote. Die Aufsicht führen allenfalls die Aufsichtsräte der Eigentümer, eben das Kapital.

Genau hier unterscheiden sich ARD und ZDF einerseits und RTL Group und Pro7Sat1 andererseits. Wir haben das "Duale System". Die einen leisten die TV-Grundversorgung, finanziert aus der Haushaltsabgabe. Die anderen machen Geld, in dem sie ihre Zuschauer der Wirtschaft mit minimalem Aufwand als Zielgruppe verkaufen. Das Kapital steht für Profitmaximierung. Der Profit wird dort maximiert, wo es Geld zu verdienen gibt. Die Ware sind die Zuschauer, denen Werbung vorgespielt wird.

Dass das Fernsehen nicht mehr nur in Standardauflösung sondern in hochauflösender Norm ausgestrahlt wird, macht dabei keinen Unterschied. Es soll nur ein Kaufanreiz sein. Das haben wir bei der DVB-T2-Aufschaltung erlebt, wir werden es bei Kabel und Sat-TV demnächst erleben und müssen es schon im kommenden Jahr bei der ChampionsLeague erdulden. Wer privat schauen will, muss zahlen. Und damit möglichst viele schauen, kaufen die Privaten ein, was sich wiederum amortisieren muss.

Viele sehen sich das sog. "lineare" Fernsehen, egal ob öffentlich-rechtlich oder privat, schon gar nicht mehr an. Sie schauen wann und was sie wollen per amazon, netflix oder über die diversen Mediatheken auf Smartphones, Tablets, am PC, per Streaming. Gut dem Dinge und jedem das Seine. Das ist die "Fernseh"-Freiheit. Dass diese Fernsehfreiheit ihren Preis hat, ist ein anderes Thema und zugleich auch besorgniserregend.

Ich persönlich bin jedenfalls nicht bereit über die Haushaltsabgabe hinaus für irgendetwas Geld auf den Tisch zu legen, erst Recht nicht für Werbung. Ich bin mit ARD und ZDF, mit Phoenix, ZDF Info, arte, 3sat, One und Neo und, nicht zu vergessen, den Dritten, sehr zufrieden. Ich nutze das lienare Fernsehen und TV-Streaming. Wenn ich einmal im Jahr auf das "Dschungelcamp" von RTL verzichten muss, werde ich das auch noch verschmerzen.

Montag, 15. Mai 2017

Medion Life P85044 (MD 87180) Wireless LAN Internet-Radio

Medion Life P85044 (MD 87180) Wireless LAN Internet-Radio


  • Internetradio zum Empfang Ihren Lieblingsradiosendern oder weiterer tausender Web- und Internetradiosender über WLAN (802.11 a/b/g/n)
  • Besonderheiten: Steuerung per App (iOS/Andorid) möglich, AUX Anschluss, Uhrzeitanzeige, Alarmfunktion, Snooze-Funktion, Sleep-Funktion, integrierter DAB+ Empfänger
  • Allgemeines: Großflächiges 6,7 cm/2,65" LC-Display, Kompatible Dateiformate: AAC, MP3, WMA, AAC, eingebaute Stereo Lautsprecher 2 x 5 W (RMS) Ausgangsleistung
  • Lieferumfang: WLAN-Internet-Radio, Fernbedienung inkl. Batterie, Audiokabel, Netzteil, Handbuch
  • Herstellergarantie: Bei Verkauf und Versand durch einen Drittanbieter gelten die Angaben des jeweiligen Verkäufers

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Montag, 17. April 2017

Xoro HRT 8730 Full HD HEVC DVB-T/T2 Receiver

Xoro HRT 8730 Full HD HEVC DVB-T/T2 Receiver (H.265, HDTV, HDMI, kartenloses Irdeto-Zugangssystem für freenet TV, Mediaplayer, PVR Ready, USB 2.0, 12V) schwarz 


  • DVB-T/DVB-T2 Full HD Receiver mit leistungsfähigen HEVC H.265 Decoder und integrierten kartenloses Irdeto-Zugangssystem für freenet TV
  • Für den Empfang von allen unverschlüsselten und verschlüsselten DVB-T/T2 Sendern in Deutschland geeignet
  • 1000 Senderspeicherplätze, 8 Favoritengruppen, EPG, Videotext, HD Medienplayer, PVR Ready und Timeshiftfunktion über externe USB Massenspeicher, LED Display (vier Stellen)
  • Versorgungsspannung (+5V) für aktive Zimmerantennen zuschaltbar, Komfortable individuelle Sendersortierung möglich, 12V Anschluss, LAN Anschluss für Online Wetter & RSS Nachrichtenabruf
  • Kann private Sender in HD empfangen: JA, Kann Multithek (Hbbtv) Inhalte wiedergeben: NEIN
  • Ethernet Anschluss