Samstag, 14. Januar 2017

Privatsender ohne Mehrkosten bei DVB-T2

Es gibt nur wenige interessante Privatsender, die noch nicht in das kostenpflichtige freenet-Paket eingebunden sind. Pro7, Sat1, RTL, VOX usw. gibt es ab 29.3.2017 nur noch gegen Geld über Antenne zu sehen. Dann allerdings in HD, aber eben mit zusätzlichen Kosten verbunden, die garantiert nicht alle Zuschauer aufbringen wollen (Kosten immerhin 69 Euro pro Jahr).

Da bietet sich eine Chance für bislang unbekanntere Privatsender, die bislang im Schatten der Großen standen. Diese Sender könnten kostengünstig DVB-T2-Kapazitäten nutzen, die nicht oder noch nicht belegt sind. Sie könnten in der Standard-Auflösung (SD) senden, was die Kosten weiter verringert, und sie würden garantiert viele neue Zuschauer an sich binden.

Die Wunschliste der Zuschauer für das freie Antennenfernsehen führt der Sender TELE5 an, der sich bislang noch nicht festgelegt hat. Auch Sender wie ServusTV (aus Österreich), Neue Zeit TV, FamilyTV, pearl.tv und 1-2-3-tv (beides Verkaufssender) sowie Euronews sind möglicherweise für die Zuschauer recht interessante Kandidaten. Sport1 und DMAX haben sich leider bereits festgelegt auf das freenet-Paket, ebenso wie Eurosport. Für den Raum Bremen/Unterwesen kommen u.U. auch "Heimat-TV" und ein wiederbelebtes Center-TV in Frage.

Der Markt für das kommende Antennenfernsehen über DVB-T2 ist in Bewegung gekommen und bis zum 29.3.2017 wird sich noch einiges tun. Es wird auch nicht schwer sein sich mit dem Programmangebot der öffentlich-rechtlichen Sender zu bescheiden. Das sind immerhin 16 bis 22 Programme in HD.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Geschäftemacherei mit DVB-T2

Die Verbraucherzentralen beschäftigen sich weiter intensiv mit dem Umstieg DVB-T2 HD. Die VZ NRW konstatiert jetzt eine verstärkte Geschäftemacherei mit Antennenzuschauern, „denen mit Hinweisen auf die DVB-T-Abschaltung teure Kabelverträge als Ersatz angeboten worden sind oder die Postwurfsendungen von IPTV-Anbietern bekommen haben“. Da könnten Zuschauer in eine Falle geraten. „Während ein Kabelanschluss mit rund 15 bis 20 Euro pro Monat zu Buche schlägt, muss man bei DVB-T2 HD lediglich für die Privatsender rund fünf Euro pro Monat bezahlen“, so Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zudem machten lange Laufzeiten Kabel- oder IPTV-Verträge unattraktiv. Außerdem biete DVB-T2 HD im Gegensatz zum Fernsehkabel „echtes Full HD“. Während DVB-T2 HD in vielen aktuellen Fernsehern integriert ist, muss für IPTV-Verträge grundsätzlich ein Zusatzgerät gemietet oder gekauft werden, das „wesentlich teurer als ein DVB-T2-HD-Receiver ist“. Störungen des DSL-Netzes beeinträchtigen im Gegensatz zur Terrestrik den IPTV-Empfang.

Montag, 9. Januar 2017

MEDION LIFE P85044 (MD 87180) Wireless LAN Internet-Radio


  • Empfangen Sie mehrere tausend Internet-Radiostationen aus aller Welt
  • Besonderheiten: Uhrzeitanzeige, Alarmfunktion, Snooze-Funktion, Sleep-Funktion, WEP & WPA, integrierter DAB+ Empfänger
  • Steuerung des Internetradios wahlweise auch bequem per App
  • Herstellergarantie: Bei Verkauf und Versand durch einen Drittanbieter gelten die Angaben des jeweiligen Verkäufers
  • Lieferumfang: WLAN-Internet-Radio, Fernbedienung inkl. Batterie, Audiokabel, Netzteil, Handbuch

Montag, 2. Januar 2017

Xoro HRT 7620 FullHD HEVC DVBT/T2 Receiver

Dank des DVB-T2 Tuners und des neuen Chipsatzes mit leistungsfähigem HEVC Decoder wird der HRT 7620 in der Lage sein, alle unverschlüsselten DVB-T2 Sender in Deutschland zu empfangen. Bis zur Umstellung auf DVB-T2 kann der Receiver  natürlich weiterhin zum Empfang der bereits bestehenden DVB-T Sender genutzt werden.

400 Sender Speicherplätze, 4 Favoritengruppen, EPG, Videotext, HD Medienplayer, PVR Ready + Timeshift über externe USB Speicher, Format FAT32 + NTFS, Online Wetterinformationen

Anschlüsse: HDMI, SCART, USB 2.0, Digital Audio (S/PDIF COAX), RF Antenne inkl. 5V Antennenspannung, LAN

Lieferumfang: Xoro HRT 7620 HEVC DVBT/T2 Receiver schwarz
Ethernet Anschluss

Bestellen:
mit PVR (Aufnahme auf USB-Stick) EUR 41,99
ohne PVR EUR 37,99

Sonntag, 1. Januar 2017

RTL und Pro7Sat1 tun sich keinen Gefallen

Meinung:

RTL und Pro7Sat1 tun sich keinen Gefallen, wenn sie ihre Programme über Antenne (DVB-T2) nur noch verschlüsselt ausstrahlen lassen. Ab dem 29.03.2017 verschwinden die Privaten. Aber gemach, gemach und keine Panik, da kann sich noch einiges ändern. Wer bezahlt schon rund 70 Euro im Jahr, um sich jede Menge Werbung und Serienmassenware anzuschauen. Beides wird mit HD, dem hochauflösenden Bild, auch nicht besser. Das werden die beiden großen privaten Anbieter merken.

Sicher, die Verschlüsselung betrifft zunächst nur die Zuschauer, die über Antenne schauen. Das sind in Deutschland rund 3 - 4 Millionen. Es betrifft aber auch die, die mit dem sog. "Überallfernsehen" mit Wohnmobil und Campingausrüstung unterwegs sind. Schlussendlich, um das Jahr 2022 herum, wollen die Privaten auch SAT und Kabel verschlüsseln und kassieren.

Ob dieses Geschäftsmodell, Zuschauer an die werbetreibende Wirtschaft zu verschachern und von beiden zu kassieren, in Deutschland zündet ist sehr fragwürdig. Die jedem Menschen zustehende TV-Grundversorgung, das ist z.B. in Alten- und Pflegeheimen durchaus bedeutsam, beinnhaltet ohnehin nur die Öffentlich-Rechtlichen TV-Programme der ARD, des ZDF und der Länder. Damit kommt man sehr gut aus.

Die Privaten betreiben im Augenblick soetwas wie Panikmache und treiben bei Zuschauern die Angst vor dem schwarzen Bildschirm in die Höhe. Vielfach wird zumindest bei RTL und Pro7SAT1 das Bild schwarz bleiben. Noch sind längst nicht alle Programme, die auf der Anbieter-Webseite von freenet gelistet sind, sicher dabei. ServusTV, Tele5, Sport1, QVC, DMAX und sogar BibelTV könnten sich zu echten Größen im freien Fernsehen in Deutschland entwickeln.

Abwarten, Tee trinken und keine Panik schieben, lautet die Parole. Gutes Programm gibt es auch nach dem 29.03.2017 und das kostet nur die ohnehin fällige Rundfunkgebühr.

Freitag, 23. Dezember 2016

Mein Favoriten / Meine Empfehlung

Dyon: Wer es einfach mag

Xoro: Der Klassiker

Diese TV-Geräte kosten nicht die Welt, aber sie sind ihrer Zeit ein wenig voraus. Seit gut einen Jahr haben beide Marken Erfahrung mit dem ab 29.3.2017 in Deutschland gültigen DVB-T2-Standard. Das war zu einer Zeit als noch niemand sich wegen der Umstellung Gedanken gemacht hat. Alle Geräte haben einen Triple-Tuner für Antenne/Kabel/Satellit, einen USB-Anschlüss als Mediaplayer und mit PVR-Funktion (Ausfnahme auf USB-Stick). Alle sind perfekt in den Großen 21/24 Zoll und 30 Zoll. Es gibt auch kleinere. Und alle zu einem unschlagbar günstigen Preis. Klicken Sie auf die Bilder, um zu den verschiedenen Modellen zu gelagen.